Lapin Enterprise
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Die Meister der Fassadenarbeiten bereiten sich auf das 300-jährige Jubiläum der Stadt vor.

Die Gesellschaft "Lapin Enterprise" hat eine feste Position unter den Restaurations- und Baufirmen, die sich mit Fassadenarbeiten im historischen Zentrum Sankt-Petersburgs befassen, errungen.

Die Fachleute der Firma haben im Laufe von sieben Jahren ihre hohe Qualifikation an Dutzenden von historischen Gebäuden sehen lassen, heute beteiligen sie sich an den zum 300. Gründungstag Sankt-Petersburgs zur Realisierung geplanten Budget- und Geschäftsprojekten.

Über interessanteste Objekte, an denen die Gesellschaft arbeitet, über Technologien und Werkstoffe für Fassadenarbeiten erzählt der Generaldirektor der Gesellschaft Herr Alexej Stanislawowitsch Lapin.

- Alexej Stanislawowitsch, welche Fassadenarbeit leistet "Lapin Enterprise"? Welche Projekte restaurieren Sie in diesem Jahre, das dem Jubiläumsjahr vorangeht?

- Unsere Firma leistet den ganzen Komplex der Fassadenarbeiten: die Untersuchung der Fassade, die Reinigung - mechanische oder als Abziehen mit chemischen Lösungen, Anbringen der Putzschicht und das Endanstreichen.

Für jedes Architekturdenkmal wird in der Kooperation mit den Fachleuten des Projekt- und Forschungsinstituts „SpezprojektNIIrestawrazija" und der Lieferantenfirmen das optimale Restaurationsprogramm gewählt.

Unter den Objekten diesees Jahres sind die Kathedrale Andrejewskij, die Verkündigungskirche auf der Wassilij-Insel, die Manege und der Flügel des ehemaligen Kadettenkorps auf Universitätskaja-Kai, die Schostakowitsch-Philharmonie, Regierungsresidenzen auf der Kamennyj Insel. Wir bringen die Bauten des Radiotechnischen Werks auf dem Onbwodnyj Kanal in Ordnung, restaurieren die Fassaden des Mariinski-Palastes. Bei der Wiederherstellung der historischen Fassaden beteiligt sich unsere Gesellschaft nur an den Programmen, die ausreichend finanziert werden, was die Nutzung der importierten Werkstoffen von bester Qualität möglich macht. Leider geben die Kostenlimite des Komitees für die Instandhaltung des Wohnfonds keine solche Möglichkeit.

Wir befassen uns nicht nur mit Architekturdenkmälern, sondern auch mit den Fassadenarbeiten beim Bau neuer Gebäude. Zum Beispiel arbeiten wir im Moment an den Fassaden von drei Handelszentren im Auftrag der Firma "Adamant".

- Welche Fassade war am kompliziertesten?

- Ich würde sagen, dass das problemreichste Objekt die Andreas-Kathedrale war. Bevor das Gerüst aufgestellt wurde, war die komplexe Zustandsbewertung dieses Architekturdenkmals kaum möglich. Das Ergebnis war, dass der vorerst geplante Arbeitsumfang fast um das Doppeöte grösser geworden ist: die Hälfte aller Fassaden musste aufs Neue verputzt werden.

Das in technischer Hinsicht komplizierteste Objekt war die Manege und der Flügel des Kadettenkorps. Diese Gebäude sind reich mit Rustika und Gestänge verziert - die Restauration solcher Fassaden ist viel schwieriger, als die Bearbeitung einer glatten Oberfläche. Das zusätzliche Problem bestand darin, dass dieser Baukomplex schon lange nicht benutzt worden war, ein Teil des Dachs fehlte und alle Wände durch und durch mit Wasser getränkt waren. Und wir müssen dieses Objekt schon in diesem Jahr übergeben!

- Wahrscheinlich haben Sie eine Lösung, die dem föderalen Architekturdenkmal ein würdiges Aussehen unter solchen Extrembedingungen sichern kann?

- An diesem Objekt verwenden wir keine Spachtelmassen; und zum Festhalten der spinngewebenartigen Risse, die auf der nassen Fassade unvermeidlich entstehen, nutzen wir das teuere Silikonprogramm.

Die Silikonfarben können gute Resultate bei kurzen Arbeitsfristen sichern. Nach allen bestehenden Regeln muss eine Putzschicht 3 Monate lang getrocknet werden, und in Sankt-Petersburg ist die Einhaltung dieser Norm praktisch unmöglich: die ganze Bauperiode dauert nur ein halbes Jahr, und im Laufe dieser Zeit muss der ganze Arbeitskomplex abgeschlossen werden!

- Welche Besonderheiten haben andere heute bei den Fassadenarbeiten in Sankt-Petersburg verwendete Werkstoffe?

- Ich bin mit den Fertigungsplanern des KGIOP (des Stadtkomitees für staatlichen Denkmalschutz), die die Silikatprogramme propagieren, vollständig einverstanden: sie haben längere Lebenszeiten, sie garantieren hundertprozentige Dampfdurchlässigkeit und lassen somit das Denkmal "atmen". Die Silikatenanwendung hat aber eigene Schwierigkeiten: erstens müssen alle früheren Farbschichten von der Fassade entfernt werden; zweitens muss das ganze Gebäude zugleich angestrichen werden, und dabei dürfen keine Sonnenstrahlen und keine Feuchte mit der Oberfläche kontaktieren. Und ausserdem: wenn auf eine mit Silikonfarbe angestrichene Fassade ein schräger Regen fällt, wird die Fassade nach der Trocknung gesprenkelt. Wegen aller diesen "Nuancen" stimmen die selbständigen Auftraggeber der Anwendung dieses Werkstoffes selten zu.

Die Kalkfarben - und eben mit denselben wurden die Fassaden der Stadthäuser vor der Revolution angestrichen - machen nur die ersten Schritte auf Sankt-Petersburger Markt. Es gibt immer noch keine zuverlässigen Lieferanten ausländischer Kalkfarben. Gleichzeitig würde ich von der Anwendung russischer Werkstoffe - mit Ausnahme der Putzmischungen - abraten.

- Wie gross ist der Verantwortungsmasss geneüber die Auftraggeber?

- Die Garanteifrist für die Fassaden von "Lapin Enterprise" beträgt 5 Jahre. Erfahrenes Fachteam, gewewrbliche Ausrüstungen (auch ein bedeutender Gerüstvorrat - ca. 8 tausend m?), ausgebaute Beziehungen zu Lieferanten und Fertigungsplanern ermöglichen für uns Erfüllung der Budget- und der Geschäftsaufträge zur vereinbarten Zeit und mit guter Qualität.

// Elena Kusnezowa
Zeitschrift "Bauwesen und Stadtwirtschaft in Sankt-Petersburg und Leningrader Gebiet " Nr. 55 (August) 2002

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